+++ Hohe Belohnung ausgesetzt +++

Auslobungsplakat

Das LKA Sachsen-Anhalt bittet die Öffentlichkeit im Fall der schweren Brandstiftung am Magdeburger Hauptbahnhof  im September 2016 um Mithilfe

 

In der Nacht vom 07. zum 08. September 2016 haben unbekannte Täter sieben Fahrzeuge der Bundespolizei und elf weitere Privatfahrzeuge und PKW der Deutschen Bahn AG auf einem Parkplatz am Magdeburger Hauptbahnhof in Brand gesetzt. Dabei entstand ein Gesamtschaden von ca. 750.000 Euro.

 

Die Ermittlungen der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe „Spektrum“ im LKA zur schweren Brandstiftung brachten bisher keine Hinweise zu dringend Tatverdächtigen. Auch die in diesem Zusammenhang am 03. März 2017 veröffentlichten Zeugenbilder von Überwachungskameras am Magdeburger Hauptbahnhof brachten die Ermittler nicht auf eine heiße Spur.

 

Daher haben die zuständigen Ermittlungsbehörden nunmehr den Entschluss gefasst, eine Belohnung in Höhe von 20.000 Euro für Hinweise, die zur Ermittlung oder Ergreifung der Verdächtigen führen, auszusetzen.

 

Hinweise richten Sie bitte an das Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt unter der Rufnummer: 0391/250-1122 oder jede andere Polizeidienststelle.

Das LKA ist auch auf Facebook unter Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt (@LKASachsenAnhalt) erreichbar.

 

 


Beim CEO-Fraud geben sich Täter - nach Sammlung jeglicher Art von Information über das anzugreifende Unternehmen - beispielsweise als Geschäftsführer (CEO) des Unternehmens aus und veranlassen einen Unternehmensmitarbeiter zum Transfer eines größeren Geldbetrages ins Ausland.

Tatvorbereitung

Die Täter nutzen hierfür Informationen, die Unternehmen in Wirtschaftsberichten, im Handelsregister, auf ihrer Homepage oder in Werbebroschüren veröffentlichen. Die Täter legen ihr Augenmerk insbesondere auf Angaben zu Geschäftspartnern und künftigen Investments. Für die Täter
sind beispielsweise E-Mail-Erreichbarkeiten von Interesse, da sie daraus die Systematik von Erreichbarkeiten herleiten. Soziale Netzwerke, in denen Mitarbeiter ihre Funktion und Tätigkeit oder persönliche Details preisgeben, stellen ebenfalls eine wichtige Informationsquelle dar. Auf diese Weise verschaffen sich die Täter das für den Betrug notwendige Insiderwissen über das betreffende Unternehmen.

Tatbegehung

Die Täter nehmen mit den „ausgeforschten“ Mitarbeitern Kontakt auf und geben sich als Leitende Angestellte, Geschäftsführer oder Handelspartner aus. Dabei fordern sie z.B. unter Hinweis auf eine
angebliche Unternehmensübernahme oder angeblich geänderter Kontoverbindungen den Transfer eines größeren Geldbetrages auf Konten in China und Hong Kong, aber auch in osteuropäischen
Staaten. Die Kontaktaufnahme erfolgt in der Regel über E-Mail oder Telefon, wobei E-Mail-Adressen verfälscht und Telefonnummern verschleiert werden.

Schäden

Durch CEO-Fraud konnten Kriminelle in den letzten Monaten bereits mehrere Millionen Euro mit zum Teil gravierenden Folgen für das betroffene Unternehmen bzw. die getäuschten Mitarbeiter erbeuten.
In einer Vielzahl von Fällen waren die Täter jedoch nicht erfolgreich, weil die kontaktierten Mitarbeiter aufmerksam waren und sich von den professionell vorgehenden Tätern nicht täuschen ließen.

Die Polizei rät

Achten Sie darauf, welche Informationen über Ihr Unternehmen öffentlich sind bzw. wo und was Sie und Ihre Mitarbeiter/innen im Zusammenhang mit Ihrem Unternehmen publizieren!

Führen Sie klare Abwesenheitsregelungen und interne Kontrollmechanismen ein!

Sensibilisieren Sie Ihre Mitarbeiter/innen hinsichtlich des beschriebenen Betrugsphänomens!

Bei ungewöhnlichen Zahlungsanweisungen sollten - vor Veranlassung der Zahlung - folgende Schritte durchgeführt werden:

1. Überprüfen der E-Mails auf Absenderadresse und korrekte Schreibweise

Drücken Sie niemals auf die Antworten-Taste! Niemals!

2. Verifizieren der Zahlungsaufforderung über Rückruf bzw. schriftliche Rückfrage beim genannten Auftraggeber

3. Kontaktaufnahme mit der Geschäftsleitung bzw. dem Vorgesetzten

Wenden Sie sich bei Auffälligkeiten und Fragen an die örtliche Polizeidienststelle oder an das zuständige Landeskriminalamt!

 

Hotline LKA Sachsen-Anhalt:  

zur Geschäftszeit 0391-250 2244

außerhalb der Geschäftszeit 0391-250 1030

 

 

 

+++ LKA sucht dringend diese Zeugen! +++

Im Zusammenhang mit dem Brandanschlag auf Fahrzeuge der Bundespolizei und der Deutschen Bahn AG am 08. September 2016 am Magdeburger Hbf suchen wir diese möglichen Zeugen:

Eventuell haben diese Personen etwas beobachtet, das für die Ermittler von großer Bedeutung sein kann.

Die Fotos stammen von den Videokameras im Hauptbahnhof und wurden am 08. September 2016 in der Zeit zwischen 02:00 und 03:00 Uhr nachts aufgenommen.

Wer diese Personen auf den Bildern oder sich selbst erkennt, sollte sich unbedingt beim LKA in Magdeburg oder jeder anderen Polizeidienststelle melden. Wir sind für jeden Hinweis dankbar.

Zwei Zeugen konnten nach Hinweisen bereits identifiziert werden.

Tel. 0391-250 1122 oder Facebook @LKASachsenAnhalt (Facebook-Link oben)

 

Person 1
Person 1 Haupthalle
Person 2
Person 2 nah
Personen 2 und 3 Profil
Person 3 nah
Person 6
 

LKA goes Facebook - Jahresrückblick des MDR

Brandanschlag auf Fahrzeuge der Bundespolizei und der Deutschen Bahn AG – LKA bittet um Zeugenhinweise

In der Nacht vom 07. zum 08. September 2016 haben unbekannte Täter u.a. Fahrzeuge der Bundespolizei in der Ladestraße in Magdeburg in Brand gesetzt. Die konkrete Tatzeit liegt zwischen 02:15-02:30 Uhr. Der Tatort befindet sich in Magdeburg, Bahnhofstraße, Parkplatz Bundespolizei/Deutsche Bahn. Gegen 02:30 Uhr ging die Meldung bei Polizei und Feuerwehr ein. Insgesamt brannten 18 Fahrzeuge, darunter sieben Einsatzfahrzeuge der Bundespolizei, Privatfahrzeuge sowie Fahrzeuge der Deutschen Bahn AG. Personen sind nicht verletzt worden, es entstand ein Sachschaden von ca. 750 000 Euro.

Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen schwerer Brandstiftung eingeleitet und zur Bearbeitung die Gemeinsame Ermittlungsgruppe (GEG) „Spektrum“ im LKA eingerichtet, an der auch die Bundespolizei und die Polizeidirektion Nord beteiligt sind.

Die bisherigen Ermittlungen und Spurenauswertungen brachten keine Hinweise auf dringend Tatverdächtige. Im Zusammenhang mit der Tat wurde am 09. September 2016 ein Bekennerschreiben im Internet von einem Verfasser, der sich „autonome Gruppen“ nennt, veröffentlicht. Von einer politisch motivierten Tat muss ausgegangen werden.

Gegenwärtig werden umfangreiche  Ermittlungen zum Verfasser des Bekennerschreibens geführt und am Tatort gesicherte Spuren analysiert und ausgewertet. Im Internet (z.B. Youtube) wurden verschiedene Fotos und Handyvideos, die den Brandverlauf und die Löscharbeiten der Feuerwehr dokumentieren, veröffentlicht, die die Ermittler gegenwärtig überprüfen.

Es ist nicht ausgeschlossen, dass es weitere Zeugen gibt, die Fotos, Videos oder sonstige Beobachtungen gemacht haben, die der Polizei noch nicht bekannt sind. Dabei wird es sich sehr wahrscheinlich um Reisende oder junge Menschen handeln, die zur Tatzeit 02:15-02:30 Uhr noch unterwegs waren.

Weil über soziale Medien, insbesondere Facebook, unkompliziert Hinweise, Fotos oder Videos an die Polizei übermittelt werden können, hat das LKA ein entsprechendes Profil unter dem Namen „Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt“ (@LKASachsenAnhalt) eingerichtet.

Das LKA bittet um Mithilfe der Bevölkerung und fragt:

 

  1. Wer hat am Donnerstag, den 08. September, in der Zeit von ca. 02:00 – 03:00 Uhr im Bereich des Hauptbahnhofes Magdeburg oder der näheren Umgebung verdächtige Personenbewegungen beobachtet?
  2. Wem sind verdächtige Fahrzeuge, eventuell mit Kennzeichen aus anderen Zulassungsbezirken, aufgefallen?
  3. Wurden im Vorfeld oder nach dem Brand Beobachtungen gemacht, die für die Aufklärung der Tat von Bedeutung sein könnten?
  4. Wer hat eventuell Fotos oder Videos gemacht, die bei den Ermittlungen von Bedeutung sein können? Wem sind solche Fotos/Videos in den Sozialen Medien oder Messenger-Diensten aufgefallen oder zugeleitet worden?

 

Hinweise bitte an das Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt unter der Rufnummer: 0391/250-1122 oder jede andere Polizeidienststelle.

Fotos und Videos können bei Facebook unter Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt (@LKASachsenAnhalt) geteilt werden.

Zu unserer Facebookseite gelangen Sie direkt, wenn Sie dem Link oben folgen. 

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Erreichbarkeit

Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt
Lübecker Straße 53-63
39124 Magdeburg

Telefon:
0391/250-0

Fax:
0391/250-2650

E-Mail:
lka(at)polizei.sachsen-anhalt.de
 

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