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Liebe Besucherinnen und Besucher,

ich begrüße Sie auf den Seiten des Landeskriminalamtes, der kriminalpolizeilichen Zentralstelle der Polizei des Landes Sachsen-Anhalt. Zu den vielfältigen Aufgaben der rund 600 Mitarbeiter finden Sie hier im Weiteren viel Interessantes. 

Auf den folgenden Seiten haben Sie auch die Möglichkeit, sich über die Organisation, Aufgaben und Leistungsvielfalt unserer Behörde zu informieren. Die Gestaltung der Seiten soll Ihnen dabei das Finden der gewünschten Inhalte erleichtern.

Das Landeskriminalamt informiert Sie aktuell in den Themenbereichen Prävention und zu neuen Kriminalitätserscheinungen und aktuellen Fällen in Sachsen-Anhalt. Die Polizeilichen Kriminalstatistiken (PKS) der letzten Jahre finden Sie hier.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß und lade Sie recht herzlich zum Stöbern in unserem virtuellen Informationsangebot ein.

 

Ihr Jürgen Schmökel

Direktor des Landeskriminalamtes

Wir über uns

Aufgaben

Das Landeskriminalamt (LKA) nimmt gemäß dem Gesetz über die öffentliche Sicherheit und Ordnung des Landes Sachsen-Anhalt kriminalpolizeiliche Aufgaben auf Landesebene wahr und führt Ermittlungen in schwierigen oder besonders gelagerten kriminalpolizeilichen Einzelfällen von überregionaler Bedeutung. Das LKA ist Zentralstelle der Kriminalpolizei des Landes im Sinne des Bundeskriminalamtgesetzes. ... mehr

Informationsservices

Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt;
Mehr als 25 Festnahmen bei einer Reihe von Polizeiaktionen gegen eine albanische Bande von Drogendealern

10.02.2020, Magdeburg – 2

  • Landeskriminalamt

Am 6. Februar 20 wurden

25 Verdächtige, die einem albanisch-sprachigen Netzwerk für organisierte

Kriminalität angehören, während einer gleichzeitigen Operation in Belgien,

Spanien, den Niederlanden, Deutschland (Sachsen-Anhalt, Berlin, Brandenburg) und Frankreich festgenommen, an der mehr

als 600 Polizeibeamte vor Ort beteiligt waren.

 

Dieser

grenzüberschreitende Schlag resultiert aus einer komplexen Untersuchung, die

2017 von der belgischen Antwerpener Lokalpolizei (Politiezone Antwerpen) in

Zusammenarbeit mit der belgischen Bundespolizei (Federale Politie), der

spanischen Zivilgarde (Guardia Civil) und der niederländischen Polizei

(Politie) eingeleitet wurde, in welcher das Bundeskriminalamt, die Gemeinsame

Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) des Landeskriminalamtes Sachsen-Anhalt und

des Zollfahndungsamtes Hannover, Kräfte der Landespolizei und der französische

Bundespolizei involviert sind.

 

Es wird

vermutet, dass die Verdächtigen hinter einem groß angelegten Drogenhandel

zwischen Südamerika und Europa mit Schiffscontainern stecken. Die Drogen wurden

versteckt in Containern geschmuggelt und mit Fahrzeugen, die mit raffiniert

versteckten Fächern ausgestattet waren, in ganz Europa weiter verbreitet.

 

Dieselbe

kriminelle Gruppe hat vermutlich auch Cannabisplantagen in Spanien und

Deutschland bewirtschaftet, wo sie Cannabis anbaute und verarbeitete, bevor es

für den weiteren Verkauf und Vertrieb in andere europäische Länder verbracht

wurde.

 

 

 

 Bis zum

heutigen Tag hat diese Operation zu folgenden Ergebnissen geführt:

 

 

 

? 9

Festnahmen in Belgien, 6 Festnahmen in Spanien, 3 Festnahmen in Niederlanden, 6

Festnahmen in Deutschland und 1 weitere Festnahme in Frankreich, was die von Gesamtzahl

25 festgenommenen Tatverdächtigen ergibt.

 

? 30

Durchsuchungsobjekte

 

? 6 Cannabis-Plantagen

abgebaut;

 

? die

Beschlagnahme von 60 000 ?, zahlreiche Kommunikationsmittel sowie Schusswaffen

und Munition.

 

 

 

Der

mutmaßliche Kopf dieses Netzwerks ist unter denjenigen, die in Belgien von

einem taktischen Trupp der Antwerpener Lokalpolizei festgenommen wurden.

 

Diese auf

Clans basierende organisierte Kriminalitätsgruppe war hierarchisch strukturiert

und verfügte über international tätige Niederlassungen. Einige seiner heute

verhafteten Mitglieder verfügen über eine einschlägige Vorgeschichte in

verschiedenen Ländern.

 

Europol

unterstützte diese Untersuchung mit maßgeschneidertem Fachwissen und umfassender

Analyseunterstützung und erleichterte den Informationsaustausch über seine

sicheren Kanäle. Europol organisierte eine Reihe von operativen Tagungen in Europa,

um die Ermittlungslücken auf internationaler Ebene zu schließen und die

gleichzeitigen Maßnahmen zur Eliminierung der gesamten Struktur dieser

kriminellen Gruppe zu koordinieren.

 

Am Aktionstag

wurden zwei Europol-Experten vor Ort in Belgien und einer in Spanien

eingesetzt, um den Informationsaustausch und die Überprüfung der im Rahmen der

Aktion gesammelten Daten anhand der Europol-Datenbanken in Echtzeit zu

ermöglichen. Eurojust war bei der Erledigung von europäischen

Ermittlungsanordnungen und schriftlichen Ersuchen unter den beteiligten Parteien

behilflich.

 

Diese

Untersuchung ist Teil des italienischen Direzione Investigativa Antimafia (DIA)-Projekts

@ON, einer EU-finanzierten Initiative zur Bekämpfung von in Europa tätigen

mafiaähnlichen organisierten Kriminalitätsgruppen. Das Projekt wurde 2018 am

Hauptsitz von Europol gestartet und umfasst 15 Mitgliedstaaten und Europol. Die

@ON-Netzwerke richten sich mit ihrem Projekt ONNET, das die Finanzierung der

relevanten operativen Aktivitäten zum Ziel hat, an die mafiaartig

strukturierten kriminellen Gruppen in ihrer Gesamtheit und nicht an eine oder mehrere

ihrer spezifischen kriminellen Aktivitäten.

 

Solche

operativen Erfolge, wie der heutige, sind auf das zunehmende Engagement der

europäischen Strafverfolgungsbehörden zur Bekämpfung der albanischsprachigen

organisierten Kriminalität zurückzuführen. Bereits im November 2019 trafen sich

Experten für diese Art von Kriminalität im belgischen Antwerpen im Rahmen des

@ON-Projekts, um zu erörtern, wie diese polykriminellen Clans besser bekämpft

werden können.

 

 

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